SINUS~TON | SOUNDSCAPE USA
5. Magdeburger Tage der elektroakustischen Musik
23. – 26. Oktober 2014 | Magdeburg

         
         FOTOSTRECKE SinusTon Festival 2013 (© Edgar Hartung)
         VIDEODOKUMENTATION 2013 von Torsten Porstmann

Wie kein anderes Land repräsentiert die nordamerikanische Musiklandschaft den Pluralismus, der auch die Kunst und Kultur dieses Landes prägt.
Nirgendwo sonst können verschiedenste Musikstile so frei und unbekümmert nebeneinander koexistieren wie hier. SinusTon 2014 präsentiert ein Mikromosaik von Stücken, die diese Vielfalt verdeutlichen: Musik, die biographisch von den persönlichen musikalischen Einflüssen der Komponisten erzählt; die Anklänge hat an Rock, Jazz, Noise Music, Fluxus, Popkultur, Minimalismus, Maximalismus, freie Improvisation, nach Europa hin orientierter Avant-Garde, Uptown, Downtown. Musik, die die amerikanischen Städte verkörpert, aber auch die Landschaften und Weiten und natürlich die Straßen, die diese Städte verbinden.

Die Konzerte präsentieren experimentelle Werke von Komponisten der West- und der Ostküste der USA, stellen die E-Gitarre als ikonisches Instrument in den Mittelpunkt und präsentieren im Kunstmuseum im Kloster Unser Lieben Frauen eine faszinierende Installation des amerikanischen Klangkünstlers Douglas Henderson, die elektronische Klänge und mechanische Bewegung zu einem Erlebnis für alle Sinne verbindet.

Erstmals beim SinusTon-Festival gibt es einen „Composer in Residence“ sowie einen „Artist in Residence“: der Bostoner Komponist Christopher Dylan Bailey und der Gitarrist Dan Lippel aus New York stellen ihre Arbeit jeweils mit Portraitkonzerten vor, deren Höhepunkt die Uraufführung von Christopher Baileys im Auftrag von SinusTon entstandenem Klavierkonzert „Empty Theatre“ mit dem Streicherorchester des Ensemble unitedberlin zu werden verspricht.

Ergänzt wird das Programm auch in diesem Jahr durch Workshops und ein spezielles Angebot für Kinder mit dem Klangkünstler Knut Remond und seinen tollkühnen ohrenhoch-Kids.

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Programmkonzeption
Oliver Schneller und Carsten Gerth